Die Drei Zinnen, das Ziel der Alpenüberquerung

Antworten auf die
wichtigsten Fragen
zur Alpenüber­querung

Fragen & Antworten (FAQs):
Für deine selbstgeplante Alpenüberquerung

Während der Planung deiner Alpentraversale zu den Drei Zinnen kommen immer wieder Fragen auf. "Wie reise ich am besten an und ab?", "Wie viel Geld sollte ich einkalkulieren?" oder auch "was gehört in den Rucksack?" sind nur einige dieser Fragen. Auf die häufigsten findest du auf dieser Seite die passenden Antworten.

Dies hängt ganz davon ab ob du mit dem ÖPNV oder Auto anreist. Wenn mit dem Auto angereist wird, ist es zu empfehlen dieses in Rosenheim zu parken und mit dem Zug zwei Stunden weiter nach Berchtesgaden anzureisen. Dies hat den Vorteil, dass sich der Rückweg aus Italien um diese zwei Stunden verkürzt.
Weitere Informationen zur Anreise findest du auf der Seite der ersten Etappe.

Um von den Drei Zinnen wieder zurück nach Deutschland zu gelangen, geht es zuerst mit dem Bus zum Bahnhof in Toblach. Von dort geht es mit dem Zug weiter nach Franzenfeste. Ab hier fährt der EuroCity in Richtung Rosenheim und München. Von Rosenheim geht es mit dem Regional-Zug weiter nach Freilassing und von dort mit einem zweiten Zug nach Berchtesgaden.
Weitere Informationen zur Abreise findest du auf der Seite der letzten Etappe.

Die Übernachtungskosten in den Hütten sind vergleichsweise günstig, vorallem wenn du Mitglied des Deutschen Alpenverein bist und du, statt in einem Mehrbettzimmer, in einem Matratzenlager unterkommst (ca. ~350€). Da auf den Weg zu den Drei Zinnen aber auch einige Transfers durchgeführt werden (wobei die Abreise die teuerste ist) müssen diese Kosten ebenfalls einkalkuliert werden (ca. ~200€). Ebenso, sollte Geld für Getränke und Mittagspausen eingeplant werden (ca. ~200€). Wichtig zu wissen ist, das auf den meisten Hütten nur Bargeld angenommen werden kann.
Grob geschätzt solltest du mit mindestens 750€ pro Person rechnen.

Die beste Jahreszeit für die Alpenüberquerung ist in den späten Sommermonaten. Also zwischen Ende August oder Anfang September. Während dieser Zeit ist das Wetter meist stabiler und die Gewittergefahr hat abgenommen. Ebenso sind Altschneereste zum Großteil bereits geschmolzen. Die Region und die Hütten rund um die Drei Zinnen sind während der Sommerferien meist voll mit Besuchern.

Neben einem mittel-großen Rucksack und stabilen Bergstiefeln sollte ebenso Wert auf eine funktionale Kleidung gelegt werden. Mindestens genauso wichtig ist ein 1. Hilfe Set ausreichend Wasser und Hygieneartikel. Für die Übernachtung auf den Hütten ist auch ein dünner Hüttenschlafsack pflicht!
Weitere Details zur Ausrüstung findest du auf der Seite der Packliste.

Aktuelle Bedingungen z.B. über das Schneefeld in der Pfandlscharte während der dritten Etappe können zum einen in der Facebookgruppe als auch beim Glocknerhaus erfragt werden.

Unter die aktuellen Bedingungen fällt es auch sich regelmässig über die Wetterprognose und die damit einhergehende Gewittergefahr zu informieren. Dazu eigenen sich z.B. nachfolgende Wetter-Apps: Bergfex, MeteoBlue und WetterOnline.

Zusätzlich sollte man sich regelmässig bei den Internet- und Social-Media-Seiten der auf dem Weg liegenden Hütten über Neuigkeiten informieren.

Du solltest deine Kondition ausreichend gut trainiert haben um Tagesetappen von bis zu +1.200hm im Aufstieg, -1.300hm im Abstieg und 7 Stunden Gehzeit mit Energie-Reserven schaffen zu können. Ebenso solltest du eine gewisse Basis an Kraft haben um einen 8-10 Kilo schweren Rucksack tragen zu können.
Außerdem solltest du grundlegende Alpine Erfahrung bereits mitbringen um dich auf dem Weg Orientieren zu können. Zur Alpinen Erfahrung gehört auch, dass du ein ausreichendes Maß an Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorweisen kannst. Auch wenn die Tour auf dieser Seite so beschrieben wird, dass du sie ohne Bergführer machen kannst, ist es gerade bei wenig Alpiner Erfahrung vom Vorteil, dieses Abenteuer mit einer geführten Gruppe zu erleben.

Vorgesehen ist es eigentlich die Alpentraversale in 7 Tagen durchzuführen. Um dies in dieser Zeit auch schaffen zu können, sind einige Transfers zwischen den Hütten normalerweise eingeplant. Wer aber den kompletten Weg nach Italien zu Fuß zurücklegen möchte, muss für die fehlenden Transfers bis zu 8 zusätzliche Tage einplanen. Informationen zu den zusätzlichen Etappen sind kurz und knapp auf den Detailseiten der eigentlichen Etappen beschrieben.