Die Drei Zinnen und Dreizinnenhütte am letzten Tag der Alpenüberquerung

Etappe 7:
Von der Drei­schuster­hütte zu den Drei Zinnen und der Auronzo­hütte

Alpenüberquerung Tag 7:
Zum Wahrzeichen der Dolomiten

Die letzte Etappe der Alpenüberquerung führt von der Dreischusterhütte durch das malerische Innerfeldtal mit beeindruckenden Ausblicken auf die Berge der Dolomiten. Nach einer Pause an der Dreizinnenhütte führt der Weg zum Paternsattel und schließlich zur Auronzohütte mit einem großartigen Blick auf die Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten.

Wegbeschreibung

Folgende Zwischenziele befinden sich auf dem Weg zu den Drei Zinnen und der Auronzohütte:

Dreischusterhütte - Dreizinnenhütte (3h)

Die letzte Etappe beginnt an der Dreischusterhütte, welche am Vortag der Alpenüberquerung erreicht wurde. Von hier aus folgt man dem Weg Nr. 105, auch bekannt als Abschnitt des Dolomitenhöhenwegs 4, durch das Innerfeldtal. Die Route ist zu Beginn relativ flach und führt nach etwa zwei Kilometern zu einem Geröllfeld im Flussbett. Hier ist es wichtig, das Feld zu überqueren und sich links zu orientieren, um auf dem Weg zu bleiben. Dieser Pfad führt durch ein Waldstück und windet sich dann steil in Serpentinen bergauf. Während des Aufstiegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke in das Innerfeldtal und auf die Dreischusterspitze, welche direkt hinter der Dreischusterhütte liegt. Unterwegs passiert man immer wieder historische, in den Fels gesprengte Unterstände aus dem Ersten Weltkrieg. Am Horizont erscheint der Toblinger Knoten, der sich direkt neben der Dreizinnenhütte befindet.

Dreizinnenhütte - Paternsattel (0:30h)

Nach der Ankunft an der Dreizinnenhütte bietet sich ein fantastischer Ausblick auf die Nordseite der Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten. Leider wird man diesen finalen Ausblick nicht ganz allein für sich haben, da die Wanderwege in diesem Gebiet einfach und breit sind und ab mittags zahlreiche Touristen zur Hütte strömen. Wer hier früh von der Dreischusterhütte aufgebrochen ist, kann sich so einen kleinen Vorteil verschaffen.
Nach einer kurzen Pause setzt man die Wanderung in Richtung der Drei Zinnen auf einem breiten einfachen Weg hinauf zum Paternsattel fort.

Paternsattel - Auronzohütte (1h)

Vom Paternsattel aus geht es abwärts erst zur Lavaredohütte und vorbei an der Südseite der Drei Zinnen, um schließlich das Ziel an der Auronzohütte zu erreichen.

Nun hat man auf eigene Faust und ohne Bergführer eine Strecke von 85 Kilometern mit 6.800 Höhenmeter im Aufstieg und 5.800 Höhenmeter im Abstieg in sieben Tagen auf dieser Alpenüberquerung erfolgreich überwunden.

Details zur Abreise

Nachfolgend einige Informationen zur Rückreise zum Start der Alpentraversale.

Transfer zum Bahnhof in Toblach

Unterhalb der Auronzohütte befinden sich Bushaltestellen für den Transfer nach Toblach.

  • Die Bustickets müssen im Vorfeld online auf drei-zinnen.bz erworben werden.
  • Fahrplan unter suedtirolmobil.info von "Auronzo di Cadore, Rifugio Auronzo" nach "Toblach, Bahnhof Toblach" mit Linie 444 (1h).

Alternativ fahren auch Busse von der Fischleinbodenhütte.

Abreise in Richtung Rosenheim / München

Vom Bahnhof in Toblach geht es mit dem Regionalzug weiter nach Franzensfeste und von dort mit dem EuroCity in Richtung München.
Tickets hierfür können direkt bei der Deutschen-Bahn auf bahn.de gekauft werden.

  • Von "Dobbiaco/Toblach" nach "Fortezza/Franzensfeste" (1:15h)
  • Von "Fortezza/Franzensfeste" nach "Rosenheim" (2:30h) bzw. "München" (3:10h)

Abreise nach Berchtesgaden

Um komplett zurück nach Berchtesgaden zu kommen, muss in Rosenheim umgestiegen werden. Von hier geht es weiter mit dem Zug (Richtung Salzburg, erneuter Umstieg in Freilassing, Richtung Berchtesgaden) zum Bahnhof in Berchtesgaden (2h). Die gesamte Fahrzeit von Toblach nach Berchtesgaden sind knapp sieben Stunden ohne Umstiegszeit.
Alternativ kann von Toblach aus auch nach Lienz und weiter über Salzburg nach Berchtesgaden gefahren werden.

Je nachdem wie man die Rückreise gestaltet, bietet es sich an eine letzte Nacht in einer Unterkunft in Rosenheim zu verbringen.

Aufenthalt verlängern

Wer die Zeit in den Dolomiten noch verlängern möchte, kann noch weitere Nächte auf einer der vielen Hütten in der Region verbringen. Dazu bieten sich u.a. folgende Hütten an: Dreizinnenhütte, Lavaredohütte, Auronzohütte, Büllelejochhütte, Zsigmondyhütte oder die Fischleinbodenhütte.

Die Drei Zinnen und Dreizinnenhütte

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Daten zur Route

Die letzte Etappe ist von ihrer Streckenlänge im Durchschnitt und von der Dauer die zweit kürzeste der Alpenüberquerung. Der höchste Punkt ist kurz vor der Dreizinnenhütte und der tiefste Punkt der Start an der Dreischusterhütte. Der Aufstieg und Abstieg der letzten Tour sind die zweitwenigsten. An diesem Tag gibt es zudem keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Länge
11,0 km
Dauer
4:30 h
Höchster Punkt
2.470 hm
Tiefster Punkt
1.640 hm
Höhengewinn
1.000 +hm
Höhenverlust
300 -hm
Schwierigkeit
T2

Der Track der 7. Etappe

Der dargestellte GPX-Track der letzten Etappe der Alpenüberquerung kann für das GPS-Gerät oder die Wander-App hier heruntergeladen oder in der interaktiven Karte mit Höhenprofil studiert werden.
Mithilfe von Karten­punkten sind Bushaltestellen oder Unterkünfte für eine Verlängerung der Alpentraversale gekennzeichnet.

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